Systemische Psychotherapie
Die systemische Psychotherapie versteht den Menschen als eingebunden in verschiedene Lebenszusammenhänge. Sie betrachtet das Erleben nicht losgelöst von den Beziehungen, Erfahrungen und Bedingungen, in denen ein Mensch lebt.
Aus systemischer Sicht entsteht und verändert sich menschliches Erleben in Wechselwirkung mit dem jeweiligen Umfeld. Dabei können familiäre Beziehungen, Partnerschaften, berufliche Situationen, gesellschaftliche Einflüsse und die eigene Lebensgeschichte eine Rolle spielen.
Im therapeutischen Prozess geht es darum, diese Zusammenhänge näher zu betrachten und zu verstehen, wie bestimmte Erfahrungen, Sichtweisen und Beziehungsgestaltungen das aktuelle Erleben beeinflussen. Dabei werden unterschiedliche Perspektiven auf eine Situation eröffnet und bei Bedarf neue Möglichkeiten des Umgangs damit entwickelt.
Systemische Psychotherapie arbeitet mit dem Gespräch und verschiedenen systemischen Methoden, um Bedeutungen, Zusammenhänge und Handlungsmöglichkeiten sichtbar zu machen.